Kanutour Dänische Südsee
23. Juli 2025

Bericht unserer Wanderfahrer von der Dänischen Südsee

Mustapha Dada, Andreas Rockenhäuser und ich waren vom 12. - 19.07. in der dänischen Südsee. Am Sonntag konnten wir nicht starten, da der Wind zu stark und die Wellen zu hoch waren. So blieben wir 2 Tage in Mommark auf der Insel Als. Montag ging es dann los. Auf zur Insel Ærø. 12 km über die Ostsee bei strahlendem Sonnenschein und glattem Wasser. Am Leuchtturm Skjoldnaes Lighthouse gab's die erste Pause. Dann fehlten nur noch 9 km bis zum Shelterplatz. Hauptsaison! Alles voll. Deutsche, Franzosen und Dänen stellten ihre Zelte zusammen, damit wir auf dem winzigen Platz noch unterkommen konnten. Andreas und Mustapha kümmerten sich ums Kochen. Danach war baden in der Ostsee angesagt. Badesteg und Wasser, 18° waren topp. Der Abendhimmel versprach allerdings nichts gutes. Am nächsten Morgen prasselte der Regen aufs Zelt. Nach kurzem Frühstück schnell das Zelt ins Boot und hastig den Rest verstaut. Dann raus aufs Wasser.


Das nächste Ziel war der Hauptort Ærøkøbing. Der Wind frischte auf. Windstärke 4. Schaumkronen auf den Wellen. Der Regen wurde immer heftiger. Wir schafften es und waren froh, endlich das Ufer erreicht zu haben. 50 Meter neben dem Steg stand ein Gebäude mit Toiletten und Duschen. Alles super sauber und wir konnten alles kostenlos nutzen. Als der Regen eine Pause machte, machten wir einen Rundgang auf die andere Seite der Insel. Da der Wind sich zum Sturm entwickelte, entschieden wir auf dem Zeltplatz hinter einem Wäldchen zu übernachten. Die Boote ließen wir am Strand liegen. Fünf Minuten vom Platz war ein Supermarkt, wo wir uns verpflegen. Dann Zelte abbauen und weiter nach Drægø. Bei leichtem Wellengang waren wir schnell auf der anderen Seite. Ein nettes Eiland. Typisch dänisch. Aber nach einem Kaffee und einem leckeren dänischen Gebäck entschieden wir, noch eine Insel weiter zu paddeln. Es waren nur etwas sieben Kilometer. Wir wunderten un, wie schnell das Wetter umschlägt. Der Wind drückte uns vom Kurs. Wir mussten ständig gegen die Wellen, die von der Seite kamen, ankämpfen. Hinter der Inselspitze von Avernakø wurde es ruhiger und wir fanden einen wilden Platz mit Plumpsklo. Also ab in die Brandung um den Schweiß runter zu kriegen. Zelte aufbauen und was leckeres kochen. Naja, wieder Nudeln mit Soße. Was anderes fanden wir nicht.zum fischen war die See zu unruhig. Also, Hauptsache, was im Bauch.


Wir waren jetzt schon auf dem Rückweg. Das Wetter hatte sich etwas beruhigt und wir steuerten zurück nach Ærø. Übernachtungsmöglichkeiten waren rar. Wir machten den platz Søby Strand Camping Ærø - aus. Ein Naturcamping. Schön gelegener Platz. Leider ausgebucht. Nach einem Kaffee meldete sich der Chef vom Platz un wir würden zwischen zwei große Mietzelte gezwängt. Dänen sind wirklich sehr hilfsbereit. .... Und die deutsche Sprache ist ihnen nicht fremd. Die Nacht war trocken und wir mussten zurück nach Als. Nebel zog auf. Also es nicht besser wurde, entschieden wir, nach Kompaß zurück zu fahren. Nach zweieinhalb Stunden stellten wir fest, daß wir unser Ziel nur um 500 Meter verfehlt. Für den Anfang nicht schlecht. Nach einem schönen Abend bei Live-Musik und gutem Essen im Restaurant ging unsere einwöchige Vereinsfahrt langsam zu Ende. Am nächsten Morgen ging es wieder zurück nach Mülheim. Boote am MKV abladen und eine schöne Woche ging zu Ende.


Autor Gerd Kampf


4. Juni 2026
Am 20. & 21. Juni 2026 findet ein Schnupperpaddeln am MKV statt. Termine gibt es an beiden Tagen jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.
4. Juni 2026
Die Rennsportmannschaft knüpft nahtlos an ihre starken Leistungen der internationalen Regatta in Essen an. Am vergangenen Wochenende überzeugten die Mülheimer Athletinnen und Athleten bei der Kanuregatta in Datteln mit einer geschlossenen Teamleistung, mehreren Podiumsplatzierungen und einem vielversprechenden Debüt im Nachwuchsbereich. Im Fokus des Wochenendes standen vor allem die hart umkämpften Mannschaftsboote. Für den emotionalen Höhepunkt aus Mülheimer Sicht sorgten Pauline Jesse und Leia Krieger im Zweier-Kajak über die 500-Meter-Distanz. Nach einer dramatischen Aufholjagd auf den letzten 150 Metern, bei der das Duo einen Rückstand von zwei Bootslängen wettmachte, schoben sich die MKV-Kanutinnen auf den letzten Metern noch auf den dritten Rang vor und sicherten sich die Bronzemedaille. Auch im Mixed-Boot war die Jugend erfolgreich, im 200 Meter K2 erpaddelte sich Leia zusammen mit Paul Schupe die Silbermedaille. Eine weitere Bronzemedaille steuerte Leia im Einer-Kajak (K1) über die seltene 125-Meter-Sprintdistanz bei. Wie hoch das Leistungsniveau auf dem Kanal in Datteln war, zeigte sich in den Einer-Entscheidungen. Carlo Kreimer verpasste den Endlauf über 500 Meter nach einem denkbar knappen vierten Platz im Zwischenlauf nur hauchdünn, sein Vereinskollege Erik Asbeck fuhr im selben Lauf auf Platz sieben. Im Zweier erreichten die beiden allerdings zusammen den Endlauf, wo sie den siebten Platz erreichten. Im K1 der weiblichen Jugend über 200 Meter demonstrierte der MKV jedoch enorme Mannschaftsstärke und brachte mit Leia (5.), Pauline (7.) und Ina (8.) gleich drei Boote in den Endlauf. Unglücklich lief es für Paul im Vierer, der aus einer Vereinsübergreifenden Mannschaft mit der ebenfalls in Mülheim ansässigen DJK-Ruhrwacht. Auf der 500-Meter-Strecke lag das Boot lange auf einem aussichtsreichen dritten Platz, kenterte dann aber wenig Meter vor dem Ziel. Neben der Jugend sorgten auch die Schüler B für Aufsehen. Jakob feierte in Datteln seine Premiere bei den Schülerspielen. Bei seiner allerersten Regattateilnahme zeigte er in einem breiten Teilnehmerfeld eine bemerkenswert konstante Leistung über alle Teildisziplinen hinweg und belohnte sich im Gesamtklassement auf Anhieb mit einem starken fünften Platz in der Altersklasse 9. Mit insgesamt einer Silbermedaille, zweimal Bronze und zahlreichen vorderen Platzierungen in den Finalläufen zog das Trainerteam ein durchweg positives Fazit. Ein Dank des Vereins galt auch dem Ausrichter, den Kanuten Emscher-Lippe Datteln e.V., für die reibungslose Organisation der Wettkämpfe.
4. Juni 2026
Am Samstag, dem 2. Mai 2026, nahm das Vereinsteam „Team Grüner Drache“ am 20. Toeppersee Drachenboot Festival in Duisburg-Rheinhausen teil. Die traditionsreiche Veranstaltung wird jährlich vom Kanu-Club Homberg Gerdt e.V. auf dem Toeppersee (Tegge) ausgerichtet. In den beiden zeitbasierten Vorläufen auf der 250 Meter langen Kurzstrecke zeigte das Team eine solide Frühform. Mit der Vorlaufbestzeit von 01:03,89 Minuten im ersten Lauf und 01:05,60 Minuten im zweiten Lauf qualifizierte sich der „Grüne Drache“ als drittbestes Team der Vorrunde für das höchste Finale, den „Runder Tisch Rumeln-Kaldenhausen Cup“. Im Finale der besten fünf Großboote steigerte sich die Mannschaft im entscheidenden zweiten Durchgang noch einmal deutlich auf 01:04,43 Minuten (Lauf 1: 01:06,12 Minuten). Mit einer addierten Gesamtzeit von 02:10,55 Minuten sicherte sich das Team den 3. Platz auf der Kurzstrecke hinter den Thunder Dragons Niederrhein und den Gesamtsiegern Wolfsee Vikings 1. Zum Abschluss des von Unwettern begleiteten Regattatages wurde das Verfolgungsrennen über die Langstrecke ausgetragen. In diesem kräftezehrenden Rennen konnte das Team das Tempo der Konkurrenz nicht ganz mitgehen. Mit einer Endzeit von 09:13,76 Minuten belegte der „Grüne Drache“ mit 0,78 Sekunden Rückstand zum drittplatzierten Team knapp den vierten Platz auf der Langstrecke.
27. Mai 2026
MaPas fahren die Vogalonga
14. Mai 2026
Die Regattasaison für die Rennsportmannschaft startete am vergangenen Wochenende am Baldeneysee in Essen. Die internationale Frühjahrsregatta bot mit 677 Aktiven aus 75 Vereinen und fünf Nationen ein hochkarätiges Feld für eine erste Standortbestimmung. Der MKV ging mit sechs Jugendlichen an den Start. Da ein Großteil von ihnen zum jüngeren Jahrgang der jeweiligen Altersklasse gehört, war das Durchsetzen gegen die starke und oft ältere Konkurrenz eine echte Herausforderung. Für die meisten der 13- bis 14-Jährigen war bereits nach den Vorläufen Schluss. Ein starkes Ausrufezeichen setzte jedoch das Zweier-Team mit Pauline Jesse und Leia Krieger: Über 200 Meter kämpften sich die beiden bis in den Zwischenlauf vor wo sie das Finale knapp verpassten, und auf der 500-Meter-Strecke erpaddelten sie sich als Vorlaufzweite die direkte Qualifikation für den Endlauf. Trainer Mats Kopotsch blickt trotz der harten Bedingungen positiv in die Zukunft: „Wir haben bei allen über den Winter klare Leistungsverbesserungen gesehen. Gerade der Zweier [Besatzung Jesse, Krieger] zeigt sich im Vergleich zu anderen NRW-Booten stark. Dort sind sie auf jeden Fall unter den ersten fünf Booten.“ Die nächste Gelegenheit, diesen Aufwärtstrend zu zeigen, bietet sich am 30. und 31. Mai bei der Regatta in Datteln.
26. April 2026
Der MKV eröffnet die Saison 2026 Am Sonntag, dem 26. April, versammelten sich die Mitglieder des MKV, um die neue Saison zu eröffnen. Am Vormittag wurden zahlreiche Boote aus allen Abteilungen zu Wasser gelassen, um gemeinsam bei bestem Frühlingswetter ein paar Kilometer zu paddeln. Eine längere Runde drehte die Jugendmannschaft, die bis nach Kettwig fuhr, wo sie sich kurz mit einem Eis stärkte. Auch alle anderen konnten die verbrannten Kalorien wieder zuführen: Pünktlich um zwölf wurde der Grill angeschmissen. Zudem konnte man sich am Kuchenbuffet bedienen oder sich ein Kaltgetränk genehmigen.