Kanurennsport

In der national und international sehr erfolgreichen Abteilung „Kanurennsport“ trainieren aktuell ca. 20 Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Alter ab 6 Jahren.

Rennsportwartin ist Johanna Schimanski. Das Training wir durchgeführt von mehreren ehemaligen und aktiven Rennsportkanuten. 

Die Rennsportmannschaft trainiert Montags und Mittwochs von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr und Samstags von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr.

In den Ferien und vor großen Meisterschaften werden die Trainingszeiten individuell festgelegt. 

Interessierte am Kanurennsport melden sich bitte bei der  Rennsportwartin rennsport@mkv.ruhr

4. Juni 2026
Am 20. & 21. Juni 2026 findet ein Schnupperpaddeln am MKV statt. Termine gibt es an beiden Tagen jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.
4. Juni 2026
Die Rennsportmannschaft knüpft nahtlos an ihre starken Leistungen der internationalen Regatta in Essen an. Am vergangenen Wochenende überzeugten die Mülheimer Athletinnen und Athleten bei der Kanuregatta in Datteln mit einer geschlossenen Teamleistung, mehreren Podiumsplatzierungen und einem vielversprechenden Debüt im Nachwuchsbereich. Im Fokus des Wochenendes standen vor allem die hart umkämpften Mannschaftsboote. Für den emotionalen Höhepunkt aus Mülheimer Sicht sorgten Pauline Jesse und Leia Krieger im Zweier-Kajak über die 500-Meter-Distanz. Nach einer dramatischen Aufholjagd auf den letzten 150 Metern, bei der das Duo einen Rückstand von zwei Bootslängen wettmachte, schoben sich die MKV-Kanutinnen auf den letzten Metern noch auf den dritten Rang vor und sicherten sich die Bronzemedaille. Auch im Mixed-Boot war die Jugend erfolgreich, im 200 Meter K2 erpaddelte sich Leia zusammen mit Paul Schupe die Silbermedaille. Eine weitere Bronzemedaille steuerte Leia im Einer-Kajak (K1) über die seltene 125-Meter-Sprintdistanz bei. Wie hoch das Leistungsniveau auf dem Kanal in Datteln war, zeigte sich in den Einer-Entscheidungen. Carlo Kreimer verpasste den Endlauf über 500 Meter nach einem denkbar knappen vierten Platz im Zwischenlauf nur hauchdünn, sein Vereinskollege Erik Asbeck fuhr im selben Lauf auf Platz sieben. Im Zweier erreichten die beiden allerdings zusammen den Endlauf, wo sie den siebten Platz erreichten. Im K1 der weiblichen Jugend über 200 Meter demonstrierte der MKV jedoch enorme Mannschaftsstärke und brachte mit Leia (5.), Pauline (7.) und Ina (8.) gleich drei Boote in den Endlauf. Unglücklich lief es für Paul im Vierer, der aus einer Vereinsübergreifenden Mannschaft mit der ebenfalls in Mülheim ansässigen DJK-Ruhrwacht. Auf der 500-Meter-Strecke lag das Boot lange auf einem aussichtsreichen dritten Platz, kenterte dann aber wenig Meter vor dem Ziel. Neben der Jugend sorgten auch die Schüler B für Aufsehen. Jakob feierte in Datteln seine Premiere bei den Schülerspielen. Bei seiner allerersten Regattateilnahme zeigte er in einem breiten Teilnehmerfeld eine bemerkenswert konstante Leistung über alle Teildisziplinen hinweg und belohnte sich im Gesamtklassement auf Anhieb mit einem starken fünften Platz in der Altersklasse 9. Mit insgesamt einer Silbermedaille, zweimal Bronze und zahlreichen vorderen Platzierungen in den Finalläufen zog das Trainerteam ein durchweg positives Fazit. Ein Dank des Vereins galt auch dem Ausrichter, den Kanuten Emscher-Lippe Datteln e.V., für die reibungslose Organisation der Wettkämpfe.
14. Mai 2026
Die Regattasaison für die Rennsportmannschaft startete am vergangenen Wochenende am Baldeneysee in Essen. Die internationale Frühjahrsregatta bot mit 677 Aktiven aus 75 Vereinen und fünf Nationen ein hochkarätiges Feld für eine erste Standortbestimmung. Der MKV ging mit sechs Jugendlichen an den Start. Da ein Großteil von ihnen zum jüngeren Jahrgang der jeweiligen Altersklasse gehört, war das Durchsetzen gegen die starke und oft ältere Konkurrenz eine echte Herausforderung. Für die meisten der 13- bis 14-Jährigen war bereits nach den Vorläufen Schluss. Ein starkes Ausrufezeichen setzte jedoch das Zweier-Team mit Pauline Jesse und Leia Krieger: Über 200 Meter kämpften sich die beiden bis in den Zwischenlauf vor wo sie das Finale knapp verpassten, und auf der 500-Meter-Strecke erpaddelten sie sich als Vorlaufzweite die direkte Qualifikation für den Endlauf. Trainer Mats Kopotsch blickt trotz der harten Bedingungen positiv in die Zukunft: „Wir haben bei allen über den Winter klare Leistungsverbesserungen gesehen. Gerade der Zweier [Besatzung Jesse, Krieger] zeigt sich im Vergleich zu anderen NRW-Booten stark. Dort sind sie auf jeden Fall unter den ersten fünf Booten.“ Die nächste Gelegenheit, diesen Aufwärtstrend zu zeigen, bietet sich am 30. und 31. Mai bei der Regatta in Datteln.