Starker Auftritt bei Deutscher Meisterschaft
3. September 2025

Am vergangenen Wochenende war Köln Schauplatz der Deutschen Kanumeisterschaften. Mit dabei vom Mülheimer Kanusport Verein: die beiden Nachwuchssportlerinnen Pauline Jesse und Leia Krieger. Beide 14-jährigen Schülerinnen hatten sich zuvor mit starken Leistungen für das nationale Highlight qualifiziert – und überzeugten nun auch auf großer Bühne.

 

Für Pauline Jesse stand zunächst der Kanumehrkampf auf dem Programm. Dieser vielseitige Wettbewerb setzt sich aus 1500 Metern Laufen, einem 100-Meter-Paddelsprint, einem 30-Meter-Laufsprint sowie dem Ball-Druckwurf zusammen. Aus den Teilergebnissen werden die Startpositionen für das abschließende 1000-Meter-Rennen auf dem Wasser berechnet. 
Paulines große Stärke zeigte sich im 30-Meter-Sprint, wo sie ihre Athletik voll ausspielte. In ihrem allerersten DM-Start schaffte sie es damit bis in den D-Endlauf. Dort erwischte sie einen glänzenden Start und sicherte sich am Ende einen starken 3. Platz. In der Gesamtwertung des Mehrkampfes reichte es für Rang 31 – ein beachtliches Ergebnis im bundesweiten Vergleich.

 

Zusätzlich wagte sich Pauline im K1 über 500 Meter aufs Wasser. Hier verpasste sie knapp den Einzug in die nächste Runde. Doch gemeinsam mit Vereinskameradin Leia Krieger folgte das nächste Highlight: Im K2 über 500 Meter gelang den beiden Mülheimerinnen der Einzug in den Zwischenlauf – ein großartiger Erfolg für das junge Duo bei seiner DM-Premiere.

 

Zum Abschluss der Regatta wartete noch die anspruchsvolle 2000-Meter-Distanz. Pauline und Leia erwischten einen hervorragenden Start, wurden jedoch von der harten Fahrweise der Konkurrenz überrascht. Das Duo musste das Paddeln kurzzeitig einstellen und kenterte schließlich. Trotz dieses unglücklichen Moments überwog die Freude über die gesammelten Erfahrungen.

 

Das Trainerteam zeigte sich hochzufrieden: „Wir sind sehr stolz auf die Entwicklung der beiden. Sie haben bei ihrer ersten Deutschen Meisterschaft einen tollen Eindruck hinterlassen und gezeigt, dass sie in Zukunft noch viel erreichen können.

 

Für Jesse und Krieger geht der Wettkampfkalender zusammen mit weiteren Kindern aus dem Nachwuchsteam bald weiter: Im Herbst stehen noch Starts bei Regatten in Herringen, Wuppertal und sogar im niederländischen Tilburg auf dem Programm.

12. Juni 2026
Der MKV unterstützt den Kanusport im Kongo
4. Juni 2026
Am 20. & 21. Juni 2026 findet ein Schnupperpaddeln am MKV statt. Termine gibt es an beiden Tagen jeweils von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.
4. Juni 2026
Die Rennsportmannschaft knüpft nahtlos an ihre starken Leistungen der internationalen Regatta in Essen an. Am vergangenen Wochenende überzeugten die Mülheimer Athletinnen und Athleten bei der Kanuregatta in Datteln mit einer geschlossenen Teamleistung, mehreren Podiumsplatzierungen und einem vielversprechenden Debüt im Nachwuchsbereich. Im Fokus des Wochenendes standen vor allem die hart umkämpften Mannschaftsboote. Für den emotionalen Höhepunkt aus Mülheimer Sicht sorgten Pauline Jesse und Leia Krieger im Zweier-Kajak über die 500-Meter-Distanz. Nach einer dramatischen Aufholjagd auf den letzten 150 Metern, bei der das Duo einen Rückstand von zwei Bootslängen wettmachte, schoben sich die MKV-Kanutinnen auf den letzten Metern noch auf den dritten Rang vor und sicherten sich die Bronzemedaille. Auch im Mixed-Boot war die Jugend erfolgreich, im 200 Meter K2 erpaddelte sich Leia zusammen mit Paul Schupe die Silbermedaille. Eine weitere Bronzemedaille steuerte Leia im Einer-Kajak (K1) über die seltene 125-Meter-Sprintdistanz bei. Wie hoch das Leistungsniveau auf dem Kanal in Datteln war, zeigte sich in den Einer-Entscheidungen. Carlo Kreimer verpasste den Endlauf über 500 Meter nach einem denkbar knappen vierten Platz im Zwischenlauf nur hauchdünn, sein Vereinskollege Erik Asbeck fuhr im selben Lauf auf Platz sieben. Im Zweier erreichten die beiden allerdings zusammen den Endlauf, wo sie den siebten Platz erreichten. Im K1 der weiblichen Jugend über 200 Meter demonstrierte der MKV jedoch enorme Mannschaftsstärke und brachte mit Leia (5.), Pauline (7.) und Ina (8.) gleich drei Boote in den Endlauf. Unglücklich lief es für Paul im Vierer, der aus einer Vereinsübergreifenden Mannschaft mit der ebenfalls in Mülheim ansässigen DJK-Ruhrwacht. Auf der 500-Meter-Strecke lag das Boot lange auf einem aussichtsreichen dritten Platz, kenterte dann aber wenig Meter vor dem Ziel. Neben der Jugend sorgten auch die Schüler B für Aufsehen. Jakob feierte in Datteln seine Premiere bei den Schülerspielen. Bei seiner allerersten Regattateilnahme zeigte er in einem breiten Teilnehmerfeld eine bemerkenswert konstante Leistung über alle Teildisziplinen hinweg und belohnte sich im Gesamtklassement auf Anhieb mit einem starken fünften Platz in der Altersklasse 9. Mit insgesamt einer Silbermedaille, zweimal Bronze und zahlreichen vorderen Platzierungen in den Finalläufen zog das Trainerteam ein durchweg positives Fazit. Ein Dank des Vereins galt auch dem Ausrichter, den Kanuten Emscher-Lippe Datteln e.V., für die reibungslose Organisation der Wettkämpfe.
4. Juni 2026
Am Samstag, dem 2. Mai 2026, nahm das Vereinsteam „Team Grüner Drache“ am 20. Toeppersee Drachenboot Festival in Duisburg-Rheinhausen teil. Die traditionsreiche Veranstaltung wird jährlich vom Kanu-Club Homberg Gerdt e.V. auf dem Toeppersee (Tegge) ausgerichtet. In den beiden zeitbasierten Vorläufen auf der 250 Meter langen Kurzstrecke zeigte das Team eine solide Frühform. Mit der Vorlaufbestzeit von 01:03,89 Minuten im ersten Lauf und 01:05,60 Minuten im zweiten Lauf qualifizierte sich der „Grüne Drache“ als drittbestes Team der Vorrunde für das höchste Finale, den „Runder Tisch Rumeln-Kaldenhausen Cup“. Im Finale der besten fünf Großboote steigerte sich die Mannschaft im entscheidenden zweiten Durchgang noch einmal deutlich auf 01:04,43 Minuten (Lauf 1: 01:06,12 Minuten). Mit einer addierten Gesamtzeit von 02:10,55 Minuten sicherte sich das Team den 3. Platz auf der Kurzstrecke hinter den Thunder Dragons Niederrhein und den Gesamtsiegern Wolfsee Vikings 1. Zum Abschluss des von Unwettern begleiteten Regattatages wurde das Verfolgungsrennen über die Langstrecke ausgetragen. In diesem kräftezehrenden Rennen konnte das Team das Tempo der Konkurrenz nicht ganz mitgehen. Mit einer Endzeit von 09:13,76 Minuten belegte der „Grüne Drache“ mit 0,78 Sekunden Rückstand zum drittplatzierten Team knapp den vierten Platz auf der Langstrecke.
27. Mai 2026
MaPas fahren die Vogalonga
14. Mai 2026
Die Regattasaison für die Rennsportmannschaft startete am vergangenen Wochenende am Baldeneysee in Essen. Die internationale Frühjahrsregatta bot mit 677 Aktiven aus 75 Vereinen und fünf Nationen ein hochkarätiges Feld für eine erste Standortbestimmung. Der MKV ging mit sechs Jugendlichen an den Start. Da ein Großteil von ihnen zum jüngeren Jahrgang der jeweiligen Altersklasse gehört, war das Durchsetzen gegen die starke und oft ältere Konkurrenz eine echte Herausforderung. Für die meisten der 13- bis 14-Jährigen war bereits nach den Vorläufen Schluss. Ein starkes Ausrufezeichen setzte jedoch das Zweier-Team mit Pauline Jesse und Leia Krieger: Über 200 Meter kämpften sich die beiden bis in den Zwischenlauf vor wo sie das Finale knapp verpassten, und auf der 500-Meter-Strecke erpaddelten sie sich als Vorlaufzweite die direkte Qualifikation für den Endlauf. Trainer Mats Kopotsch blickt trotz der harten Bedingungen positiv in die Zukunft: „Wir haben bei allen über den Winter klare Leistungsverbesserungen gesehen. Gerade der Zweier [Besatzung Jesse, Krieger] zeigt sich im Vergleich zu anderen NRW-Booten stark. Dort sind sie auf jeden Fall unter den ersten fünf Booten.“ Die nächste Gelegenheit, diesen Aufwärtstrend zu zeigen, bietet sich am 30. und 31. Mai bei der Regatta in Datteln.