
Die Regattasaison für die Rennsportmannschaft startete am vergangenen Wochenende am Baldeneysee in Essen. Die internationale Frühjahrsregatta bot mit 677 Aktiven aus 75 Vereinen und fünf Nationen ein hochkarätiges Feld für eine erste Standortbestimmung.
Der MKV ging mit sechs Jugendlichen an den Start. Da ein Großteil von ihnen zum jüngeren Jahrgang der jeweiligen Altersklasse gehört, war das Durchsetzen gegen die starke und oft ältere Konkurrenz eine echte Herausforderung. Für die meisten der 13- bis 14-Jährigen war bereits nach den Vorläufen Schluss. Ein starkes Ausrufezeichen setzte jedoch das Zweier-Team mit Pauline Jesse und Leia Krieger: Über 200 Meter kämpften sich die beiden bis in den Zwischenlauf vor wo sie das Finale knapp verpassten, und auf der 500-Meter-Strecke erpaddelten sie sich als Vorlaufzweite die direkte Qualifikation für den Endlauf.
Trainer Mats Kopotsch blickt trotz der harten Bedingungen positiv in die Zukunft: „Wir haben bei allen über den Winter klare Leistungsverbesserungen gesehen. Gerade der Zweier [Besatzung Jesse, Krieger] zeigt sich im Vergleich zu anderen NRW-Booten stark. Dort sind sie auf jeden Fall unter den ersten fünf Booten.“ Die nächste Gelegenheit, diesen Aufwärtstrend zu zeigen, bietet sich am 30. und 31. Mai bei der Regatta in Datteln.







