Eine besondere Auszeichnung für Inge Bodsch
21. Oktober 2026

Ein herzliches Dankeschön für jahrzehntelanges Engagement im MKV!

Seit 1978 ist Inge Bodsch Mitglied im MKV und engagiert sich seit vielen Jahren mit großem Einsatz im Vorstand. Erst im April wurde sie für weitere zwei Jahre als Geschäftsführerin wiedergewählt – ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr ihre Arbeit geschätzt wird und wie unverzichtbar sie für unseren Verein ist.


Obwohl sie meist im Hintergrund wirkt, ist ihre Arbeit für den MKV von unschätzbarem Wert. Mit viel Herzblut, Verlässlichkeit und unermüdlichem Einsatz hält sie viele Fäden zusammen und trägt maßgeblich zur Vereinsentwicklung bei.


Leider ist Inge seit einigen Monaten gesundheitlich angeschlagen. Zahlreiche Operationen liegen hinter ihr, und der Weg zurück zur Gesundheit ist mit vielen Mühen verbunden. Umso schöner ist es, dass ihr Interesse am MKV und ihre Verbundenheit mit dem Verein ungebrochen sind.


Um ihr für all die Jahre des Engagements und der Treue einmal ganz besonders Danke zu sagen, wurde Inge nun mit der Auszeichnung „Sportehrenamt überrascht“ geehrt. Stephan Boscheinen, 1. Vorsitzender des MKV, überreichte ihr die Urkunde und würdigte damit ihren außergewöhnlichen Einsatz für den Verein.


Die Überraschung gelang: Inge war sichtlich gerührt und freute sich sehr über diese besondere Anerkennung.


Liebe Inge, wir sagen von Herzen  Danke für deine Zeit, deine Kraft, deine Zuverlässigkeit und deine große Verbundenheit mit dem MKV. Du bist ein wichtiger Teil unserer Vereinsfamilie, und wir vermissen dich sehr.


Wir wünschen dir von Herzen viel Kraft, Geduld und vor allem eine gute und vollständige Genesung. Wir hoffen, dass diese Auszeichnung dir Mut macht und ein kleiner Ansporn ist, wieder gesund zu werden, damit du schnell wieder mit uns gemeinsam für den MKV aktiv sein kannst.


Von Stephan Boscheinen


21. Oktober 2026
Am Sonntag, dem 11.10.2026 veranstalteten unsere Wanderfahrer ihre Jahresabschlusstour. Auf der rund 16 Kilometer langen Tour ging es vom MKV aus die Ruhr flussabwärts bis zu dem am Rhein gelegenen Kanuclub Homberg-Gerdt. Die Fahrt startete recht gemütlich und die erste Staustufe des Ausflugs konnte durch die Schleuse am Mülheimer Wasserbahnhof überwunden werden. Mühsamer wurde es dann an der Schleuse Raffelberg. Da diese für Kanuten gesperrt ist, mussten die Boot etwa 300 Meter um die Schleuse herumgetragen werden. Die größte Herausforderung stellt sich aber am letzten Wehr vor dem Rhein. Um dieses zu passieren, musste die Gruppe erst durch eine Baustelle hindurch, dann die Boote weitere 400 Meter tragen, um sich dann auf den Abstieg einer langen Treppe zu begeben. An deren Ende konnten die Boote aufgrund des niedrigen Rheinpegels nicht direkt ins Wasser gelassen werden. Zum Erreichen des Wassers mussten die Paddler noch mit den Booten über Felsen klettern. Als diese nicht ganz ungefährliche Akrobatikübung geschafft war, konnte sich die Gruppe auf die letzten Wassermeter der Tour begeben. Viel Zeit zum Verweilen gab es nicht, da ein Unwetter nahte. Also ging es zügig vorbei an der Rheinorange, über den Rhein und unter der Ruhrorter Brücke hindurch zum Hafen des KCHG. Dort schafften es alle noch rechtzeitig vor einsetzten des Unwetters ihre Boote auf dem Hänger zu verladen und die Gruppe machte sich im Vereinsbus auf den Heimweg zum MKV. Obwohl auf der Tour mehr Meter zu Fuß zurückgelegt wurden, als den Beteiligten lieb war, hatten alle Spaß an dem Ausflug und die Wanderabteilung kann auf einen gelungenen Saisonabschluss blicken.
28. September 2026
Am Sonntag, den 20.09., stand bei uns im Verein ein besonderes Highlight auf dem Programm: unser vereinsinterner Wettkampf, der MKV-Herbstcup. Die Freude über die Veranstaltung war in diesem Jahr besonders groß, denn abgesehen von einer kurzen Ausnahme im Rahmen unserer 100-Jahr-Feier hat der Herbstcup sieben Jahre lang nicht stattgefunden. Umso schöner war es, diese Tradition nun endlich wieder aufleben zu lassen. Auf dem Wasser wurde den Teilnehmern und Zuschauern ein abwechslungsreiches Programm geboten. Bei den Rennen war für jeden etwas dabei: Neben den klassischen K1-Rennen und den K1-Staffeln ging es auch in den Zweiern sportlich zur Sache. Hier reichte das Feld von der Herren-Leistungsklasse über Geschwister-Duelle bis hin zu den beliebten Eltern-Kind-Rennen. Die gemischten K4-Rennen brachten unterschiedlichste Beteiligte gemeinsam in die Boote, und auch Wanderboote sowie SUPs trugen ihre Rennen aus. Ein besonderer Moment war zudem das Drachenboot-Rennen, bei dem Mitglieder aus allen Sparten unseres Vereins gemeinsam in drei Booten saßen und gepaddelt sind. Begleitet wurde das sportliche Geschehen von einer durchgehenden Moderation, die zusätzlich für gute Stimmung sorgte. Natürlich kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz: Bei kalten Getränken und frischem Grillgut konnten sich alle stärken, das Geschehen auf dem Wasser beobachten und die Gemeinschaft am Verein genießen. Es war ein rundum schönes Erlebnis, das allen sichtlich Spaß gemacht hat. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an alle Helferinnen und Helfer, die bei der Organisation und Austragung tatkräftig unterstützt haben, sowie an alle Anwesenden für die großartige Atmosphäre. Wir freuen uns schon auf die nächste Auflage.
21. September 2026
Dieses Jahr führte die jährliche Kanureise eine Gruppe unserer Wanderfahrer nach Dänemark auf die Insel Møn. Leider war es an den meisten Tagen sehr stürmisch, wodurch viele Touren auf dem Wasser durch welche auf dem Land, per Fahrrad oder zu Fuß, ersetzt wurden. Die einzige Fahrt auf die offene Ostsee führte die Gruppe zu den 134 Meter hohen Kreideklippen, die majestätisch an der Ostspitze der Insel aus dem Meer hinausragen. Aufgrund des hohen Wellengangs wurde diese Tour aber auch verkürzt. Die anschließenden Kanutouren beschränkten sich dann auf die nordwestliche Seite, wo in der Meerenge zwischen Møn und der Insel Seeland, auf der auch Kopenhagen liegt, ruhigeres Wasser vorzufinden war. Trotz der widrigen Bedingungen hatten alle Beteiligten eine schöne Zeit und die zwei Wochen vergingen wie im Flug.
14. September 2026
In der ersten September-Woche vom 01.09. bis zum 06.09. fand das Highlight der nationalen Kanurennsportsaison statt: die Deutsche Meisterschaft in Brandenburg an der Havel. Über 800 Sportlerinnen und Sportler aus 97 Vereinen kämpften auf dem Beetzsee um die Meistertitel der verschiedenen Klassen. Auch der MKV war mit zwei Jugendfahrerinnen vertreten. Pauline Jesse und Leia Krieger hatten sich auf der Westdeutschen Meisterschaft im Juli nicht nur für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft über alle Distanzen qualifiziert, sondern wurden durch ihre guten Leistungen auch in den Kader des Kanuverbandes NRW aufgenommen. Dadurch verbrachten sie einen wesentlichen Teil der Vorbereitung auf die Regatta im Trainingslager des KV NRW, wo sie verschiedenen Mannschaftsboot-Konstellationen testeten, um neben ihren Einer-Einsätzen in den Zweiern und dem Vierer für den Verband zu starten. Leider kam es kurz vor dem Wettkampf zu einem krankheitsbedingten Ausfall einer weiteren Kadersportlerin, was eine Umplanung der Mannschaftsboote notwendig machte. Als Konsequenz mussten sowohl Leia im Vierer und Zweier als auch Pauline im Vierer bedauerlicherweise aus den geplanten Starts gestrichen werden. Dieser Dämpfer war sportlich sicher schmerzhaft, doch die beiden ließen sich davon nicht entmutigen. Im Wettkampf selbst zeigten Pauline und Leia starke Leistungen. Im K2 über 200 Meter erreichten die beiden gemeinsam den Zwischenlauf, was Pauline im K2 über 500 Meter zusammen mit Tilda Kraft (KGE) ebenfalls gelang. Somit konnten sie dort wertvolle Erfahrungen auf nationaler Ebene sammeln. Für eine Weiterqualifikation in den Endlauf reichte der jeweils siebte Platz leider nicht, dennoch war die gezeigte Form auf dem richtigen Weg. In den Einern über alle Distanzen war für die Beiden in den Vorläufen Schluss. Insgesamt blicken wir auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück. Unser Team hat nicht nur sicher die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften geschafft, sondern auch die begehrte Qualifikation für den NRW-Kader gesichert. Diese Erfahrungen nehmen wir dankbar mit und freuen uns darauf, uns in der kommenden Saison weiterzuentwickeln und neue Ziele zu erreichen.
6. August 2026
Wenn sich die Mitglieder von Mülheims bestem Drachenboot-Team zu einem gemeinsamen Foto aufstellen, ist eines immer gleich: im Hintergrund weht die große rote Fahne mit der Aufschrift „Roter Drache“. Am Wochenende hat das gleichnamige Team des Mülheimer Kanusportvereins seine Fahne bei der Deutschen Meisterschaft in München wieder einmal mehr als nur hochgehalten. Dreimal Deutscher Meister, dreimal „Vize“ und einmal Dritter - das war die Bilanz des „Roten Drachen“ auf der mittlerweile in die Jahre gekommenen Olympia-Regattastrecke von 1972 in Oberschleißheim. Die Erwartungen seien damit deutlich übertroffen worden. „Wir sind so stolz“, heißt es auf der Instagram-Seite des Teams. Acht von zwölf Medaillenchancen wurden verwandelt. Damit haben sich die Mixed- und Frauenboote für die Klub-EM in Barcelona qualifiziert, auch die Herren dürfen noch hoffen. Den ganzen Artikel von Marcel Dronia gibt es hier .
3. August 2026
Der Rote Drache bestreitet 24-Stunden-Rennen Rad am Ring